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Kopfkissen waschen und trocknen: So machst du es richtig

KI-generiert
16.09.2026 32 mal gelesen 0 Kommentare
  • Prüfe vor dem Waschen das Pflegeetikett und verwende ein mildes Waschmittel sowie den Schonwaschgang bei der empfohlenen Temperatur.
  • Schleudere das Kissen vorsichtig und trockne es vollständig im Trockner bei niedriger Temperatur oder liegend an einem gut belüfteten Ort.
  • Schüttle das Kissen während des Trocknens regelmäßig auf, damit Füllung und Form erhalten bleiben und keine Feuchtigkeit zurückbleibt.

Pflegeetikett und Füllung vor dem Waschen prüfen

Das Pflegeetikett entscheidet, ob und wie dein Kopfkissen in die Waschmaschine darf. Prüfe deshalb zuerst die Symbole an der Seitennaht. Ein Waschbottich mit Zahl nennt die maximale Temperatur. Ist das Symbol durchgestrichen, darf das Kissen nicht in die Maschine. Ein Kreis im Quadrat zeigt, ob der Trockner erlaubt ist. Durchgestrichene Symbole bedeuten: nur professionelle Reinigung oder gar keine entsprechende Behandlung.

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Schau danach auf die Füllung. Sie bestimmt, ob das Kissen Wasser verträgt und wie empfindlich es auf Bewegung und Wärme reagiert:

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  • Daunen und Federn: meist waschbar, aber nur mit schonender Bewegung und gründlicher Trocknung.
  • Polyester- oder Mikrofaserfüllung: oft unkompliziert in der Pflege; die Form kann sich nach dem Waschen vorübergehend verändern.
  • Baumwolle: nimmt viel Wasser auf und wird dadurch schwer. Eine intakte Naht ist besonders wichtig.
  • Viskoschaum, Memory Foam, Latex und Gelkerne: den Kern nicht in Wasser tauchen, sofern das Etikett nichts anderes erlaubt. Häufig darf nur der Bezug gewaschen werden.
  • Nackenstützkissen mit festem Kern: Bezug abnehmen und separat reinigen. Den Kern lediglich abwischen und gut auslüften.

Untersuche das Kissen vor dem Waschen auf kleine Risse, offene Nähte und brüchige Reißverschlüsse. Durch Wasser und Schleudern kann sich eine lose Stelle schnell vergrößern. Bei gelben Flecken, muffigem Geruch oder verklumpter Füllung hilft die Materialprüfung ebenfalls: Nicht jeder Schaden lässt sich durch eine Wäsche beheben.

Entferne außerdem den Kissenbezug und lose Einlagen. Bei einem verstellbaren Kissen nimm überschüssiges Füllmaterial heraus und bewahre es trocken auf. So behält das Kissen seine Höhe und wird nicht unnötig belastet. Kannst du die Füllung nicht eindeutig erkennen oder ist das Etikett unleserlich, ist eine Reinigung nach Gefühl riskant. Dann besser beim Hersteller nach der genauen Pflegefreigabe fragen.

Kopfkissen für die Wäsche vorbereiten

Räume zuerst das Bett ab und entferne alle Gegenstände aus den Taschen oder Fächern des Kissens. Bei einem verstellbaren Modell nimm Einlagen oder Füllmaterial heraus. Lege sie trocken beiseite und verschließe die Öffnung des Kissens anschließend sicher.

Behandle sichtbare Flecken vorab. Tupfe frische Verschmutzungen mit einem saugfähigen Tuch ab, statt sie einzureiben. Ein wenig lauwarmes Wasser und ein passendes Feinwaschmittel reichen oft aus. Teste die Lösung an einer unauffälligen Stelle, besonders bei farbigen oder beschichteten Bezugsstoffen.

  • Schüttle das Kissen draußen oder am offenen Fenster vorsichtig aus.
  • Schließe Reißverschlüsse, Druckknöpfe und Klettverschlüsse vollständig.
  • Entferne abnehmbare Schutzbezüge und behandle sie nach ihrem eigenen Pflegeetikett.
  • Wasche stark verschmutzte Kissen nicht direkt zusammen mit empfindlicher Kleidung.
  • Prüfe die Nähte rundum und repariere kleine offene Stellen vor der Wäsche.

Bei Daunen- und Federkissen lohnt sich ein Blick auf die Kammern. Drückt sich bereits Füllung durch den Stoff, kann sie während des Waschgangs weiter austreten und die Maschine belasten. Solche Kissen gehören zunächst zur Reparatur oder in eine geeignete Fachreinigung.

Sortiere das Waschmittel schon vor dem Start. Für empfindliche Füllungen eignet sich ein flüssiges Fein- oder Daunenwaschmittel. Pulver kann Rückstände hinterlassen. Verzichte auf Weichspüler: Er kann die Bauschkraft mindern und Fasern verkleben.

Wasch- und Trocknungsempfehlungen nach Kissenfüllung

Kissenfüllung Waschen Temperatur Trocknen Wichtige Hinweise
Daunen und Federn Schonprogramm mit flüssigem Daunenwaschmittel Meist 40 °C, bei Freigabe auch 60 °C Trockner bei niedriger Temperatur, regelmäßig aufschütteln Kein Weichspüler; vollständig bis in die Kammern trocknen
Polyester und Mikrofaser Fein- oder Pflegeleichtprogramm Häufig 40 °C Trockner mit niedriger Temperatur oder flach an der Luft Nach dem Waschen aufschütteln, Waschmittel sparsam dosieren
Baumwolle Mit ausreichend Wasser und möglichst zusätzlichem Spülgang Je nach Etikett 40 bis 60 °C Flach und gut belüftet trocknen Speichert viel Wasser; Nähte und Restfeuchte besonders prüfen
Viskoschaum und Memory Foam Meist nur den abnehmbaren Bezug waschen Nach Pflegeetikett des Bezugs Kern nur abwischen und an der Luft trocknen Kern nicht eintauchen, nicht wringen und nicht erhitzen
Latex- und Gelkern In der Regel nur oberflächlich reinigen Keine Maschinenwäsche des Kerns Abseits von Heizung und praller Sonne auslüften Öl, Alkohol, Lösungsmittel und starke Reibung vermeiden
Nackenstützkissen mit festem Kern Bezug abnehmen und separat waschen Nach dem Etikett des Bezugs Kern trocken abwischen und gut auslüften Kern nicht knicken, durchnässen oder in den Trockner geben

Kopfkissen separat und im Wäschesack waschen

Lege das Kissen locker in einen ausreichend großen Wäschesack. Er sollte aus atmungsaktivem Netzstoff bestehen und rundum etwas Spiel lassen. Ist der Sack zu klein, wird das Kissen unnötig zusammengedrückt. Schließe den Reißverschluss vollständig und sichere ihn, falls möglich, zusätzlich mit dem vorgesehenen Verschluss.

Wähle anschließend ein Programm für empfindliche oder voluminöse Textilien. Eine niedrige Schleuderdrehzahl von etwa 600 bis 800 Umdrehungen pro Minute schont Bezug und Füllung. Bei stark wasserbindenden Kissen kann ein zusätzlicher Spülgang sinnvoll sein.

  • Wasche den Wäschesack vor dem Einsatz auf Beschädigungen.
  • Lege das Kissen nicht gefaltet oder eingerollt in die Trommel.
  • Verteile es möglichst mittig, damit die Maschine ruhig läuft.
  • Unterbrich den Waschgang, wenn ungewöhnlich starke Geräusche oder heftige Unwucht entstehen.
  • Entnimm das Kissen direkt nach Programmende und schüttle es vorsichtig auf.

Bei einer kleinen Trommel kann ein großes Kissen trotz passender Zuladung zu wenig Bewegungsfreiheit haben. Als grobe Orientierung sind für voluminöse Modelle häufig Maschinen ab etwa 7 Kilogramm Fassungsvermögen praktischer. Entscheidend bleibt aber nicht nur das Gewicht, sondern auch das Volumen im nassen Zustand.

Nach dem Waschgang prüfst du, ob Wasser und Waschmittel vollständig ausgespült wurden. Fühlt sich das Kissen noch seifig an oder riecht es stark nach Waschmittel, starte einen weiteren Spülgang. So verhinderst du Hautreizungen und erleichterst die anschließende Trocknung.

Die passende Waschtemperatur für jede Kissenfüllung wählen

Die Temperatur richtet sich nach dem empfindlichsten Bestandteil des Kissens. Eine hohe Zahl macht die Wäsche nicht automatisch besser: Zu viel Hitze kann Fasern verformen, Beschichtungen schädigen oder Schaum dauerhaft verändern.

  • Daunen- und Federfüllungen: Bei geeigneter Freigabe sind meist 40 oder 60 °C möglich. 40 °C genügt bei leichter Verschmutzung; 60 °C passt eher bei stärkerer hygienischer Belastung.
  • Polyester und Mikrofaser: Häufig sind 40 °C die materialschonende Wahl. 60 °C kommt nur infrage, wenn Etikett und Bezug diese Belastung erlauben.
  • Baumwollfüllungen: Sie vertragen je nach Verarbeitung oft 40 bis 60 °C. Nach dem Waschen speichern sie jedoch viel Wasser und trocknen langsam.
  • Viskose- und Memory-Foam-Füllungen: Der Schaum darf meist nicht gewaschen werden. Bei abnehmbarem Bezug wählst du dessen freigegebene Temperatur, nicht eine pauschale Temperatur für das ganze Kissen.
  • Latex- und Gelkerne: Wärme und Wasser können die Struktur verändern. Solche Kerne gehören in der Regel nicht in die Waschmaschine.

Für eine gute Reinigungsleistung zählt neben der Temperatur auch die Einwirkzeit. Ein normales Programm wäscht gründlicher als ein kurzes Expressprogramm, besonders bei dicht gefüllten Kissen. Eine Temperatur von 60 °C reduziert Milben und Keime deutlich, ersetzt aber keine vollständige Durchtrocknung. Bleibt Feuchtigkeit im Kern, entsteht schnell ein muffiger Geruch.

95 °C solltest du nur wählen, wenn das Etikett diese Temperatur ausdrücklich erlaubt. Bei unbekannter Füllung ist 30 oder 40 °C zwar schonender, entfernt aber nicht jede hygienisch relevante Belastung. Dann ist eine Fachreinigung die sicherere Lösung.

Daunen-, Feder-, Baumwoll- und Faserkissen richtig waschen

Für diese Füllungen gilt: Die Waschmaschine darf das Kissen nicht nur nass machen, sondern muss Schmutz und Waschmittel auch wieder vollständig herausspülen. Nutze deshalb ein Programm mit ausreichend Wasser und stelle bei Bedarf einen zusätzlichen Spülgang ein.

Daunen- und Federkissen: Gib ein flüssiges Daunenwaschmittel in der auf der Packung angegebenen Menge hinzu. Normales Vollwaschmittel und Weichspüler können die natürliche Schutzschicht der Federn beeinträchtigen. Wähle ein schonendes Programm und schleudere nicht zu kräftig. Nach dem Waschgang darf das Kissen nicht lange nass liegen bleiben, weil sich sonst rasch ein dumpfer Geruch bildet.

Baumwollkissen: Die Füllung saugt sich stark mit Wasser voll. Kontrolliere daher nach dem Waschen, ob das Kissen noch schwer und klamm wirkt. Bei dichten Baumwollfüllungen kann ein weiterer Spülgang helfen. Ziehe das Kissen nach dem Programm vorsichtig in Form, ohne die feuchten Fasern zu verdrehen.

Polyester- und Mikrofaserfüllungen: Verwende ein mildes Flüssigwaschmittel und dosiere sparsam. Zu viel Waschmittel klebt zwischen den Fasern und erschwert das Ausspülen. Nach dem Waschgang schüttle das Kissen mehrmals locker auf. So lösen sich verdichtete Bereiche, bevor die Trocknung beginnt.

  • Wasche Daunen und Federn mit einem speziellen Daunenwaschmittel.
  • Verzichte bei allen vier Füllungen auf Weichspüler.
  • Kontrolliere nach dem Waschgang Nähte, Kammern und Verschlüsse.
  • Forme das Kissen im feuchten Zustand sanft zurück.
  • Beginne die Trocknung sofort, statt das Kissen im Korb liegen zu lassen.

Ein häufiger Fehler ist die halbe Reinigung: außen fühlt sich das Kissen trocken an, innen sitzt noch Feuchtigkeit. Drücke das Kissen an mehreren Stellen leicht zusammen. Fühlt es sich kühl, schwer oder klumpig an, ist die Trocknung noch nicht abgeschlossen.

Schaum-, Gelkern- und Nackenstützkissen schonend reinigen

Schaum-, Gelkern- und Nackenstützkissen gehören meist nicht komplett in die Waschmaschine. Wasser kann den Kern verformen, Klebestellen lösen oder die Stützwirkung verändern. Entscheidend ist daher die Bauweise: Bei vielen Modellen lässt sich nur der Bezug abnehmen und reinigen.

Öffne den Bezug vorsichtig und entnimm den Kern. Behandle ihn nicht mit Wasser, Dampf oder aggressiven Reinigern. Für die tägliche Pflege genügt ein trockenes, weiches Tuch. Kleine Flecken kannst du punktuell mit einem nur leicht angefeuchteten Tuch abtupfen. Danach muss der Kern vollständig an der Luft trocknen. Direkte Heizung, heißer Föhn und pralle Sonne können Schaum und Latex spröde machen.

  • Viskoschaum: nicht wringen, nicht durchnässen und nicht bügeln.
  • Latex: vor Öl, Alkohol und Lösungsmitteln schützen, da diese die Oberfläche angreifen können.
  • Gelauflagen: nur mit einem weichen Tuch reinigen; scharfe Kanten und starke Reibung vermeiden.
  • Nackenstützkerne: in ihrer ursprünglichen Form liegen lassen und nicht knicken.

Den Bezug wäschst du separat nach seinem eigenen Symbol. Vor dem Wiedereinsetzen müssen Bezug und Kern komplett trocken sein. Der Kern darf innen nicht mehr kühl oder klamm wirken, denn eingeschlossene Feuchtigkeit kann unangenehmen Geruch fördern.

Bei einem Riss, einer klebrigen Oberfläche, sichtbaren Ablösungen oder dauerhaft veränderter Form solltest du das Kissen nicht weiter benutzen. Gerade bei einem Nackenstützkissen kann ein beschädigter Kern die Halsposition verändern. In diesem Fall ist ein Austausch meist sinnvoller als ein improvisierter Reparaturversuch.

Hausstaubmilben durch richtiges Waschen reduzieren

Hausstaubmilben sitzen nicht nur auf der Oberfläche. Hautschuppen und Feuchtigkeit gelangen auch in den Kissenbezug und schaffen dort günstige Bedingungen. Eine wirksame Pflege muss deshalb den gesamten waschbaren Teil erreichen, nicht bloß den sichtbaren Fleck.

Für Allergiker ist entscheidend, dass das Material die Behandlung verträgt. Eine Wäsche bei mindestens 60 °C kann Milben deutlich reduzieren. Bei niedrigeren Temperaturen werden vor allem Schmutz und Schweiß entfernt; sie bieten aber keinen gleichwertigen hygienischen Effekt. Füllungen, die diese Temperatur nicht aushalten, sollten nicht einfach heißer gewaschen werden.

Auch das Umfeld zählt. Wasche den Kissenbezug regelmäßig und halte das Schlafzimmer eher trocken und gut gelüftet. Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent erschwert Milben das Leben. Ein Hygrometer hilft, das Raumklima nüchtern zu prüfen, statt nur nach Gefühl zu lüften.

  • Verwende bei empfindlicher Haut ein parfümfreies Waschmittel.
  • Spüle gründlich, damit keine Waschmittelreste im Stoff bleiben.
  • Setze das Kissen erst wieder ein, wenn es vollständig trocken ist.
  • Nutze bei ärztlich bestätigter Hausstauballergie zusätzlich milbendichte Encasings.
  • Reinige den Bezug sofort, wenn nachts stark geschwitzt wurde oder eine akute Erkältung vorlag.

Wichtig: Waschen beseitigt nicht alle allergenen Partikel dauerhaft. Die Beschwerden entstehen oft durch Bestandteile aus dem Milbenkot, nicht nur durch lebende Tiere. Regelmäßiges Waschen, ein trockenes Raumklima und ein dicht schließender Schutzbezug wirken daher zusammen. Bei anhaltenden Beschwerden klärt eine allergologische Praxis, welche Maßnahmen wirklich nötig sind.

Kopfkissen im Trockner richtig trocknen

Ein geeignetes Kopfkissen darf in den Trockner, sollte dort aber nicht einfach unbeaufsichtigt bleiben. Stelle ein schonendes Programm mit niedriger Temperatur ein. Hohe Hitze kann den Bezug einlaufen lassen und empfindliche Füllungen beschädigen.

Lege das Kissen möglichst allein in die Trommel. Bei Daunen- und Federkissen helfen zwei bis drei saubere Trocknerbälle oder gut verschlossene Wollbälle. Sie lockern die Füllung und verhindern feste Klumpen. Verwende keine Tennisbälle, wenn sie abfärben oder stark riechen könnten.

  • Wähle eine niedrige Temperatur und ein Programm für empfindliche Textilien.
  • Unterbrich den Vorgang alle 20 bis 30 Minuten.
  • Schüttle das Kissen zwischen den Intervallen kräftig, aber vorsichtig auf.
  • Prüfe besonders die Mitte und die Nähte auf Restfeuchte.
  • Starte bei Bedarf mehrere kurze Durchläufe statt eines langen, sehr heißen Programms.

Bei Daunen und Federn ist das Aufschütteln besonders wichtig. Feuchte Füllung klebt zusammen und trocknet dann nur langsam. Faserkissen dürfen meist ebenfalls in den Trockner, brauchen aber nicht immer Trocknerbälle. Baumwollkissen können sehr schwer werden; achte hier auf die maximale Beladung und auf ungewöhnliche Geräusche.

Ein einfacher Test zeigt, ob das Kissen fertig ist: Drücke es in der Mitte und an den Rändern zusammen. Es darf sich nicht kühl, klamm oder schwer anfühlen. Riecht es muffig, enthält es wahrscheinlich noch Feuchtigkeit. Lasse es dann weiter trocknen, denn ein scheinbar kleiner Rest kann im Inneren Schimmel und Geruch fördern.

Nach dem Trocknen bleibt das Kissen noch einige Stunden locker liegen. Beziehe es erst, wenn es überall trocken und wieder vollständig aufgebauscht ist. Nackenstützkerne aus Schaum oder Gel gehören grundsätzlich nicht in den Trockner, sofern der Hersteller dies nicht ausdrücklich freigibt.

Kopfkissen ohne Trockner vollständig trocknen

Ohne Trockner braucht ein nasses Kopfkissen vor allem Luft, Platz und Geduld. Lege es nach dem Waschgang zunächst auf ein großes, saugfähiges Handtuch und drücke vorsichtig Wasser heraus. Nicht wringen: Dabei können Nähte reißen und Füllungen verklumpen.

Zum eigentlichen Trocknen eignet sich ein stabiler Wäscheständer. Platziere das Kissen flach und wende es regelmäßig, etwa alle zwei bis drei Stunden. So gelangt Luft an beide Seiten. Hänge es nicht dauerhaft über eine dünne Leine, denn das Eigengewicht des nassen Kissens kann die Form verziehen.

  • Wähle einen warmen, trockenen und gut belüfteten Raum.
  • Stelle das Kissen nicht direkt auf den Boden oder eine feuchte Oberfläche.
  • Drücke verklumpte Bereiche zwischendurch sanft auseinander.
  • Wechsle das Handtuch, sobald es sich feucht anfühlt.
  • Lüfte den Raum regelmäßig, damit die abgegebene Feuchtigkeit entweichen kann.

Direkte Mittagssonne ist bei empfindlichen Bezügen ungünstig. UV-Strahlung kann Farben ausbleichen und manche Materialien spröde machen. Ein heller Platz mit indirektem Licht ist die bessere Wahl. Bei feuchtem Wetter dauert die Trocknung deutlich länger; dann sollte das Kissen keinesfalls über Nacht in einem geschlossenen, kühlen Raum liegen bleiben.

Die Trocknungsdauer hängt von Füllung, Dicke und Raumklima ab. Dünne Faserkissen können nach etwa einem Tag trocken sein, während Daunen-, Feder- oder Baumwollkissen oft deutlich länger benötigen. Prüfe das Kissen an mehreren Stellen: Es muss sich überall gleich leicht anfühlen und darf innen nicht kühl oder klamm sein. Erst dann kommt der Bezug wieder darüber.

Fazit: Kopfkissen schonend waschen und komplett trocknen

Ein sauber gewaschenes Kopfkissen ist erst dann wieder einsatzbereit, wenn es bis in den Kern trocken ist. Die sichere Reihenfolge lautet: Material prüfen, Verschmutzungen vorbehandeln, schonend waschen und die Trocknung regelmäßig kontrollieren. So bleiben Form, Füllung und Schlafkomfort möglichst lange erhalten.

  • Waschbar: Daunen-, Feder-, Baumwoll- und Faserkissen nach Materialfreigabe reinigen.
  • Nicht eintauchen: Schaum-, Gelkern- und viele Nackenstützkissen nur oberflächlich pflegen.
  • Schonend behandeln: Keine übermäßige Hitze, kein Weichspüler und kein Auswringen.
  • Geduldig trocknen: Kissen im Trockner oder an der Luft so lange behandeln, bis auch das Innere trocken ist.

Bei beschädigten Nähten, unklarer Materialzusammensetzung oder einem empfindlichen Stützkern ist eine Fachreinigung die vernünftigere Wahl. Ein kurzer Pflegecheck kostet wenig Zeit und bewahrt das Kissen oft vor einem vermeidbaren Schaden.


Häufige Fragen zum Waschen und Trocknen von Kopfkissen

Wie oft sollte man ein Kopfkissen waschen?

Wasche ein Kopfkissen regelmäßig entsprechend der Pflegefreigabe des Herstellers. Bei starkem Schwitzen, Allergien oder akuten Erkrankungen kann eine häufigere Reinigung sinnvoll sein. Den Kissenbezug solltest du deutlich öfter waschen.

Bei welcher Temperatur darf man Kopfkissen waschen?

Die zulässige Temperatur hängt von der Füllung und dem Pflegeetikett ab. Daunen-, Feder-, Baumwoll- und viele Faserkissen können je nach Modell bei 40 bis 60 °C gewaschen werden. Höhere Temperaturen sind nur erlaubt, wenn der Hersteller sie ausdrücklich freigibt.

Sollte man ein Kopfkissen separat waschen?

Ja. Wasche das Kissen möglichst allein und nicht zusammen mit Bettwäsche oder anderen voluminösen Textilien. Dadurch hat es ausreichend Platz, wird besser durchspült und die Waschmaschine wird weniger belastet.

Darf man jedes Kopfkissen im Trockner trocknen?

Nein. Prüfe vor dem Trocknen das Trocknersymbol auf dem Pflegeetikett. Daunen-, Feder- und viele Faserkissen dürfen oft bei niedriger Temperatur in den Trockner. Schaum-, Gelkern- und viele Nackenstützkissen gehören dagegen nicht hinein, sofern der Hersteller nichts anderes angibt.

Woran erkennt man, dass ein Kopfkissen vollständig trocken ist?

Das Kissen darf sich an keiner Stelle kühl, klamm oder ungewöhnlich schwer anfühlen. Prüfe besonders die Mitte, Nähte und dicke Füllbereiche. Bei muffigem Geruch oder Klumpen muss es weiter trocknen. Beziehe es erst wieder, wenn auch der Kern vollständig trocken ist.

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Zusammenfassung des Artikels

Prüfe Pflegeetikett, Füllung und Nähte, wasche geeignete Kissen separat im Wäschesack mit passendem Waschmittel und trockne sie vollständig.

Guter Schlaf ist die Basis für einen erfolgreichen Alltag!
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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Prüfe vor dem Waschen immer das Pflegeetikett und die Füllung. Daunen-, Feder-, Baumwoll- und Faserkissen sind häufig waschbar, während Memory-Foam-, Latex-, Gelkern- und viele Nackenstützkissen meist nur einen waschbaren Bezug haben.
  2. Untersuche das Kissen auf offene Nähte, Risse und beschädigte Reißverschlüsse. Repariere kleine Schäden vor der Wäsche, damit keine Füllung austritt oder sich die Stelle durch Wasser und Schleudern vergrößert.
  3. Wasche das Kissen separat in einem ausreichend großen Wäschesack mit einem schonenden Programm. Verwende flüssiges Fein- oder Daunenwaschmittel, verzichte auf Weichspüler und schleudere möglichst nur mit etwa 600 bis 800 Umdrehungen pro Minute.
  4. Trockne das Kissen entsprechend dem Pflegeetikett bei niedriger Temperatur im Trockner oder flach auf einem gut belüfteten Wäscheständer. Schüttle es regelmäßig auf und wende es, damit die Füllung nicht verklumpt.
  5. Beziehe das Kissen erst wieder, wenn es bis in die Mitte vollständig trocken ist. Fühlt es sich noch kühl, schwer oder klamm an oder riecht muffig, muss es weiter trocknen, da Restfeuchtigkeit Schimmel und unangenehme Gerüche begünstigt.

Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

Sortimentsumfang Große Auswahl
Füllmaterialien Viskoelastische Schäume
Ergonomie Ergonomisch
Größenvielfalt Verschiedene Größen
Nachhaltigkeit
Kundenfreundlichkeit
Preisniveau Hoch
Sortimentsumfang Vielseitige Sortimente
Füllmaterialien Umweltfreundliche Materialien
Ergonomie
Größenvielfalt Verschiedene Größen
Nachhaltigkeit
Kundenfreundlichkeit Familienfreundlich
Preisniveau Mittelklasse
Sortimentsumfang Breite Auswahl
Füllmaterialien Verschiedene Materialien
Ergonomie
Größenvielfalt Verschiedene Größen
Nachhaltigkeit OEKO-TEX-zertifiziert
Kundenfreundlichkeit Hohe Zufriedenheit
Preisniveau Preisgünstig
Sortimentsumfang Breite Auswahl
Füllmaterialien Memory Foam
Ergonomie Druckentlastend
Größenvielfalt Verschiedene Größen
Nachhaltigkeit
Kundenfreundlichkeit Hoher Komfort
Preisniveau Mittelklasse
Sortimentsumfang Einzelkissen
Füllmaterialien Anpassbare Füllung
Ergonomie Hoch
Größenvielfalt Standardgröße
Nachhaltigkeit
Kundenfreundlichkeit
Preisniveau Mittel
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  Tempur Paradies sleepling BedStory Cloudpillo
Sortimentsumfang Große Auswahl Vielseitige Sortimente Breite Auswahl Breite Auswahl Einzelkissen
Füllmaterialien Viskoelastische Schäume Umweltfreundliche Materialien Verschiedene Materialien Memory Foam Anpassbare Füllung
Ergonomie Ergonomisch Druckentlastend Hoch
Größenvielfalt Verschiedene Größen Verschiedene Größen Verschiedene Größen Verschiedene Größen Standardgröße
Nachhaltigkeit OEKO-TEX-zertifiziert
Kundenfreundlichkeit Familienfreundlich Hohe Zufriedenheit Hoher Komfort
Preisniveau Hoch Mittelklasse Preisgünstig Mittelklasse Mittel
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